Forst

Baum des Jahres 2021

Die Stechpalme ist Baum des Jahres 2021.

Weitere Informationen finden Sie unter www.baum-des-jahres.de.

 

 

 

1. Waldfläche in Hektaren

Name

Gesamt-
fläche

Wirtschafts-
wald

Nicht-
wirtschafts-
wald

Total
Wald

Affolter

23.14

23.14

 

23.14

Lang Riemen

23.68

23.68

 

23.68

Dorn Ischlag

27.56

27.56

 

27.56

Schachen

22.68

14.49

8.19

22.68

Total

97.06

88.87

8.19

97.06

Die Waldpläne wurden für den ganzen Kanton nachgeführt und einheitlich dargestellt. Bei den ausgewiesenen Waldflächen handelt es sich neu um die produktiven Flächen – Waldstrassen, Gewässer, Gebäude und deren Vorplätze wurden ausgeschieden. Die Waldfläche ist entsprechend kleiner. Sie sank von 100.49 ha auf 97.06 ha. Auf diesen 97.06 ha kann effektiv Holz produziert werden. Diese Fläche wird wiederum unterteilt in Wirtschaftswald und Nichtwirtschaftswald. Auf dieser Fläche wurden die Stichproben aufgenommen. Mit dieser Fläche werden neu auch die ha-Werte errechnet. Abweichungen bei den ha-Werten sind also z.T. auch auf die Änderung der Bezugsflächen zurückzuführen.

2. Gesamtstammzahlen (Stück)

Jahr

Nadelholz

Laubholz

Total

absolut

pro ha %

absolut

pro ha %

absolut

pro ha

2012

11'996

135 37

20'302

228 63

32'298

363

Die Stammzahl sank um 46 Stück/ha auf 363 Bäume/ha.

Der Laubholzanteil stieg stark an – viele junge Laubholzbestände, so z. B. die nach Vivian (26./27.02.1990) begründeten Eichenbestände im Dörnischlag – erreichten die Kluppierungsschwelle von 12 cm.

Da die Stufe Stangenholz stammzahlreich ist, ist auch der grosse Anstieg des Laubholzanteils durch diese Einwüchse erklärbar.

Im schwachen und mittleren Baumholz sank der Stammzahlanteil – einerseits als Folge der Durchforstungen, aber auch wegen den Schneedruckschäden vom März 2006.

3. Hiebsmenge

Eingriffsart

Hiebmenge m3

pro Jahr

in %

Durchforstungsanfall

 

340

38

Verjüngungshiebe inkl. Zwangsnutzung

 

560

62

 

 

 

 

Gesamte Hiebsmenge

Total

900

100

pro ha 10.1

Für die vergangene Periode wurde der Hiebsatz um 34% auf 1'350 m³ angehoben. Nun sinkt er wieder um einen Drittel auf 900 m³/Jahr.

4. Waldverjüngung

Baumart

Im Wald (Stk)

%

Fichte
übriges Nadelholz

4'400
1'350

34

Buche
übriges Laubholz

4'700
6'450

66

Total
pro ha


16'900


100

Nebst den Fichten wurden noch 950 Weisstannen und 400 Douglasien gepflanzt, nebst den Buchen noch 6'200 Eichen und 250 Kirschen, Hagenbuchen und Ulmen. Esche und Bergahorn wurden natürlich verjüngt.

Die Anpflanzungen müssen vor Wildschäden geschützt werden. Auf 6 Flächen wurden 8 Zäune mit einer Zaunlänge von 1'681 m errichtet. Total mussten 240 Aren Jungwald eingezäunt und 400 Jungpflanzen einzeln geschüztzt werden.

Die hohe Rehwilddichte verunmöglicht die natürliche Verjüngung der wichtigsten Baumarten. Der selektive Verbiss des Rehwildes führt dazu, dass auch natürliche Ansamungen entmischt werden.

 

Waldgang Bürgergemeinde Luterbach

Michael Marti, Departementleiter Forst, begrüsste die rund 130 Teilnehmer und Teilnehmerinnen bei sonnigem Wetter zum Waldgang mit den Bürgern vom 15. Juni 2019. Besonders willkommen hiess er Gobet Philippe, Verwaltungsratspräsident Forstbetrieb Wasseramt AG; Schwab Markus, Alt Bürgergemeindepräsident Luterbach; Schläfli Urs, Alt Bürgerrat Luterbach; Lang Franz, Alt Förster Lohn-Ammannsegg; Nussbaumer Jürg, Gemeindevizepräsident; Schmutz Daniel und Mitarbeiter Forstbetrieb Wasseramt AG; Vertreter der Kath. Kirchgemeinde St. Josef Luterbach; Held Vera, Delegierte von der Schule Luterbach; Kopp Richard; Delegationen der Bürgergemeinden Biberist, Gerlafingen und Derendingen; Meierfost AG, Herr Jürg Pfister; Delegation Gebrüder Flury AG; Mäder Konrad, Jäger und Helfer, Zenklusen Gabriel und Dürrenmatt Roger, Amt für Umwelt, Wasserbau; Jost Martin, Natur und Vogelschutzverein Luterbach sowie den Samariter-Verein Luterbach. Für den Waldgang entschuldigt hatten sich Brotschi Peter, Präsident BWSO; Gurtner Daniela, Kreisförsterin; Jürg Misteli, Alt Kreisförster; Kurtogullari Katrin, Schulleitung Luterbach; Weber Rolf, ref. Pfarramt Luterbach/Deitingen und Hess André, Präsident BWSoLeWa.

Waldgang Luterbach

Der Waldgang stand unter dem Motto «Jagd und Revitalisierung Emme». Konrad Mäder, Jäger Revier 18, führte mit seinem ausgebildeten Schweisshund die Suche nach einem verletzten Waldtier vor. Der Hund nahm die Fährte des verletzten Tieres auf. Bereits nach kurzer Zeit hatte er die Beute gefunden. Dafür gab es von Konrad Mäder eine Belohnung. Nachher ging es weiter zu den beiden Posten der Jäger des Revier 18 und des Natur- und Vogelschutzvereins Luterbach. Tim Barrer, Jagdaufseher, informierte über die einheimischen Säugetiere. Der Bestand der Wildschweine nimmt mit der Klimaerwärmung zu, da die Tiere mehr zum Fressen finden. Ein Wildschwein ist ab 25 kg zeugungsfähig. Im Luterbacher Wald gibt es auch Wildschweine. Das Reh gehört zu den bekanntesten Waldtieren. Im Moment hat es wieder viele Rehkitzen, die sich zum Teil auch im hohen Gras verstecken. Zum Aufspüren des Rehkitzens kommen vermehrt Drohnen zum Einsatz. Der Fuchs übernimmt oft eine bestehende Dachs-Höhle. Er ist ein Allesfresser. Der Hasenbestand ist tendenziell rückläufig. Beim Golfplatz Wylihof gibt es eine Hasenpopulation. Die Teilnehmer konnten im Schauwagen die ausgestopften Tiere betrachten.
Martin Jost, Natur- und Vogelschutzverein Luterbach, orientierte, dass es den Verein bereits seit 1936 gibt. Auf dem Gebiet von Luterbach betreut der Verein im Moment 80-100 Nisthilfen für die Vögel. Martin Jost wusste viel über den Biber zu erzählen. Der Biber ist das zweitgrösste Nagetier. Nachdem er bei uns ausgerottet war, wurde der Biber im 1956 wieder angesiedelt. Heute gibt es eine Population von rund 3'600 Bibern.
Roger Dürrenmatt und Gabriel Zenklusen, Amt für Umwelt, Wasserbau, orientierten über das Projekt «Revitalisierung und Hochwasserschutz Emme». Auf Gemeindegebiet Luterbach wurde die Emme auf rund 40 m verbreitert. Das Ufer ist nicht mehr fest verbaut. Das gibt der Emme die Möglichkeit, sich auszudehnen. Entlang des Emme-Kanals wurde der Damm als Hochwasserschutz erhöht und verbreitert. Der Emmenschachen gilt als Perle der Renaturierung.
Rita Nussbaumer und Melanie Frey, Pfadi Luterbach, organisierten für die Kinder während des Waldganges eine Schatzsuche.

Nach dem lehrreichen Waldgang im Schachenwald ging es nun zum Waldhaus im Affolterwald. Für den Transfer hatte Blerim Ramani, Ersatzmitglied Bürgerrat, einen Bus der BSU organisiert. Der Natur- und Vogelschutzverein kochte ein feines Risotto. Dazu gab es Grilladen und Salat. Die Musikgesellschaft Luterbach war für die Getränkeausgabe verantwortlich. Samuel Bertschi verwöhnte die Gäste mit feinen Drinks aus seiner «Rolli-Bar». Tom & Phil, Thomas Ruoss und Philipp Scheidegger, verschönerten den zweiten Teil mit ihrem Blues. Hubi Schnider sorgte mit seiner Rolle als «Schuelbueb Jöggu» für Lacher im Zelt.
Urs Nussbaumer, Präsident Bürgergemeinde Luterbach, dankte den Referenten und Organisatoren für den gelungenen Waldgang. Die Naturfreunde halfen beim Zeltaufbau und -abbau. Die Einwohnergemeinde Luterbach stellte die Festtische und -bänke sowie die Bühne zur Verfügung.

Christian Schmutz, Organisator Waldgang, ehrte die älteste Teilnehmerin Antonia Kaiser und den ältesten Teilnehmer Gerd-Dieter Haase.

Der Waldgang der Bürgergemeinde Luterbach war einmal mehr ein lehrreicher und gemütlicher Anlass.

 

Waldputzete vom 21. September 2019

Waldputzete Luterbach

09.00 Uhr – Zeit für die alljährliche Waldputzete der Bürgergemeinde Luterbach, auch dieses Jahr bei Sonnenschein. Michael Marti, Vorsteher Departement Forst, begrüsste die zahlreich erschienenen Helfer. Er bedankte sich vorweg für die Teilnahme an diesem Anlass. Nach Aufteilung der Helfer in vier Gruppen wurde im Waldgebiet der Gemeinde Luterbach Abfall eingesammelt, welcher achtlos weggeworfen wurde und nicht auf den Waldboden gehört. Nach erledigter Arbeit durften sich die Teilnehmer beim Waldhaus bei Speis und Trank stärken. Die Bürgergemeinde Luterbach bedankt sich folgenden Helfern: Susanne Gerber mit ihrem Sohn, Beat und Mascha Pfäffli mit ihren Kindern, Nicole und Christian Schmutz, Ueli Moser, Ernst Bracher. Ebenfalls war sehr erfreulich, dass die Jugendfeuerwehr Luterbach und die Jungschar Adler sehr zahlreich erschienen.

An dieser Stelle ein ganz besonderer Dank an die Naturfreunde der Bürgergemeinde Luterbach. In vielen Stunden in ihrer Freizeit helfen diese mit, rund ums Waldhaus und im gesamten Waldgebiet Ordnung zu halten und sorgen für intakte Bänke und Spielgeräte.

Bürgergemeinde Luterbach
Presseberichterstatter
André Sury

 

 

 

Robinie

Die Stechpalme ist Baum des Jahres 2021.
(Fotos A. Roloff)

Robinie

Die Früchte der Stechpalme
(Fotos Rainer Maus)

 

FOTOGALERIE

Bilder aus dem Forst >>

Fost Luterbach 2010

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